Schon bei ihm

Nichts zu suchen und nichts erreichen zu wollen ist die grösste Bemühung, die grösste Herausforderung der sich jeder Mensch im Leben, als dem Gebet der Stille, der Liebe stellen muss. – Das ist Zen!
Zen heisst sich zu versenken lernen; in vollkommener SelbstHingabe Selbst-Bewusst sterben zu wünschen.

Allein schon die Absicht: “unsere Augen zu öffnen” – “und zu erkennen” – “dass wir schon bei ihm sind” ….setzt die Unwirklichkeit des Geteilten, Einen-Gott, voraus. –

Gebet ist Zen; Selbst-Vertrauen, Gott-Vertrauen in das Verschwinden von Dem, der Da ist!
“Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mk 15,34 EU; Mt 27,46 EU)

Mystik aktuell

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Mantren: universale Prinzipien

Wer spricht denn diese Zeilen zu mir, wenn Swami Vivekananda gleich zeitig aussagt – Ich bin es nicht – kein Wesen ist es!
Wer aber bin ich, der diese Zeilen liesst? Bitte, sag Du es mir, – ich warte schon so lange auf eine klare ehrliche Antwort, die mir den ersehnten Frieden bringt, den ich so schmerzhaft, brennend in mir fühle.
Danke!
Matthias Hasenauer
matthias@mystic-life.com Telefon: USA 001-262-3776640
N57 W6564 Center Street
Cedarburg, WI. 53012

Mystik aktuell

Das Wort “Mantra” bedeutet “ausgedacht”, erdacht vom Geist; und der Rishi* ist der Seher dieser Gedanken. Sie sind weder der Besitz bestimmter Personen noch der exklusive Besitz irgendeines Mannes oder irgendeiner Frau, wie bedeutend er oder sie auch sein mögen; nicht einmal der exklusive Besitz der größten Geistpersönlichkeiten – der Buddhas oder Christuswesen -, die die Welt hervorgebracht hat.

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Mantras sind ebenso der Besitz der Allerniedrigsten wie sie der Besitz eines Buddha sind, ebenso der Besitz des kleinsten Wurmes, der über die Erde kriecht, wie jener des Christus, denn sie sind universale Prinzipien. Sie wurden nie erschaffen. Diese Prinzipien haben immer existiert; und sie werden weiter existieren. Sie sind nicht-erschaffen – ungeschaffen durch irgendwelche Gesetze, die uns die Naturwissenschaft heute lehrt. Sie bleiben verdeckt und werden entdeckt, existieren jedoch durch alle Ewigkeit in der Natur.

Swami Vivekananda (1863 – 1902)

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Die Heilige Nacht

Mit dem Untergehen der Sonne bricht allmählich die Nacht herein. Dunkelheit legt sich wie eine Decke über mich und hüllt alles Wahrnehmbare in sich selbst hinein. Der Atem zieht mit seinem Kommen und Gehen das Blut des Lebens in einem ununterbrochenem Kreisen seinen Weg ins Nichts. Das Ziel im Mittelpunkt meiner Umarmung trifft den Kern und löst sich Im Urton des Lichtes in seinem unermesslichen, strahlendem Dunkel auf.
Geboren bin ich.
Und mit mir die Welt.
Sehnsucht die im Lichte alles Seienden an das erinnert Was ist.
Ungeboren, unsterblich liegt der Ozean vor meinem Tränen erfüllten Blick.

Die Stille, eint was zerstreut ist. Es ist die Heilige Nacht, das Herz was in jedem von uns leuchtet.

VaterMutter unser der Du bist im Himmel,
geheiligt ist Dein Name.
Dein Reich ist.
Dein Wille geschieht,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot, der unfassbare Augenblick, gibst Du uns heute.
Und Dein Vergeben unserer Schuld, die Liebe, ist die Vergebung unseren Schuldigern.
Und so führst du uns nicht in Versuchung sondern lässt uns selbst vergessen in Dir.
Denn einzig, allein dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Matthias Hasenauer